NÄCHSTER STOPP | Erfolg!

Lex Tyler, "Stairway to Success". © 2017, Melanie Asböck

In meinem letzten Beitrag habe ich mich darüber ausgelassen, wie unzufrieden ich mit meinem Leben bin. Es ging um den großen Wunsch nach Veränderung. Ein bisschen “MIMIMI” später, ist es jetzt an der Zeit die Taschentücher beiseite zu räumen und einmal eine Selbstreflektion zu wagen. Was muss eigentlich alles geändert werden, damit ich zufrieden bin? Was stört mich denn genau an meinem Leben? Ich schaue mich in meiner Einzimmerwohnung um und schon fällt mir die erste Sache ein – meine Wohnung fühlt sich nicht an wie ein “Zuhause”. Die ist auch nicht so stylisch wie all die topdesignten Räume eines Möbelkatalogs. Gut, haben wir schon mal den ersten Punkt auf der Veränderungs-Liste. Als nächstes? Ah ja… meine Arme sind nicht trainiert genug. Die erleiden noch Nachwehen von den zu schweren Einkaufstaschen, die ich gerade nachhause geschleppt habe.

Gleich fallen mir tausend andere Dinge ein: Der Inhalt meines Kleiderschranks könnte ausgefallener sein, meine Zähne weißer, meine Matratze bequemer, meine Haare dichter,…

Lex Tyler, "Stairway to Success". © 2017, Melanie Asböck

Die Liste geht endlos weiter und ich bin wieder am verzweifeln. Ich hab an so vielen “Belanglosigkeiten“ etwas auszusetzen, dass ich teilweise den Überblick über die essentiellen Punkte verliere. Alle erwähnten Störfaktoren wieder über Board geworfen, denke ich noch einmal ernster über mein Leben nach. Und da taucht es auf. Mein größtes Problem. Es ist eigentlich ganz simpel erklärt: Mein Leben fährt wie ein Zug an mir vorbei und ich kann nicht sagen, welche Haltestelle als nächstes kommt. Ich feiere jedes Wochenende, als hätte ich etwas zu feiern, während ich mich eigentlich damit auseinander setzen sollte, endlich etwas zu finden, was mich mehr erfüllt als eine Partynacht. Ich brauche endlich einen direkten Grund, um in der Früh aufzustehen. Dieses “sei selbst der Grund” habe ich schon verstanden, nur wohin will “Ich-Selbst”?

Lex Tyler, "Stairway to Success". © 2017, Melanie Asböck

BElieve in YOUrself.

Einen Euro für jedes “Das was der kann, könnte ich auch” und ich würde wie Dagobert Duck im Geld schwimmen. DU kannst das was ER/SIE kann? Talk is cheap – reden kann jeder! Ich glaub es dir nicht, solange ich es nicht sehe. Um ehrlich zu sein, solange du nicht direkt mit deinem “Können” und “Tun” auf meiner Nase rumtanzt, bin ich gerade zu viel mit mir selbst beschäftigt, als darüber nachzudenken, was andere ANGEBLICH können. Genauso verstehe ich, wenn mir inzwischen keiner mehr glaubt, wenn ich von all meinen, im Verborgenen liegenden Fähigkeiten berichte.

Sei dir jedoch sicher: Sobald du wo angekommen bist oder etwas vorzuweisen hast, DANN fällst du den Menschen bestimmt auf. Ich ertappe mich nämlich oft dabei, dass ich mich mit anderen vergleiche. Sämtliche Social Media Plattformen, bieten uns das perfekte Fließband für unsere Komplex-Produktion. Mein Sixpack ist nicht so definiert, wie das von irgendwelchen Fitness-Models – OBWOHL ich schon einmal im Fitness Center war! Meine Instagram-Follower sind nicht so zahlreich, wie die von irgendeinem Social Media Sternchen, OBWOHL ich einmal im Monat ein Bild poste. Hier vergessen wir oft, auch wenn es beim Zusehen leicht wirkt – diese Dinge sind mit ganz viel Arbeit verbunden. Kein Leben gleicht von selbst einem Hollywoodfilm und es befindet sich auch nicht ohne unser Zutun im Licht des perfekt zurechtgerückten Internet-Scheinwerfers.

Frage an dich/mich selbst: Wie viel bin ich bereit dafür zu geben? “Von nichts kommt nichts “ und “im Leben wird einem nichts geschenkt”. Alles klar. Also, was ist der Einsatz? Die Antwort lautet: Dein Leben. Ich muss mein jetziges Leben eintauschen und erhalte im Gegenzug ein Neues. Egal was ich bisher getan habe, jetzt muss ich das Gegenteil davon machen. Nicht mehr herumliegen, sondern aufstehen. Nicht mehr denken, sondern umsetzen. Nicht mehr jammern, sondern über neue Chancen freuen.

Lex Tyler, "Stairway to Success". © 2017, Melanie Asböck

Erfolg ist Glaubenssache

Kann jeder Mensch erfolgreich sein? Nein. Warum? Weil viele keinen Glauben haben. Ich rede hier nicht direkt von Religion. Wobei, indirekt vielleicht schon. Ohne mich jetzt zu viel über die Kirche zu äußern und mich dafür anschließend an den Internet-Pranger stellen zu müssen. Ob die Dinge, die in der Bibel oder einem anderen Glaubensbuch stehen, tatsächlich stimmen oder stattgefunden haben, soll jeder für sich selbst entscheiden – Fakt ist, es gibt Millionen von Menschen, die an diese Ereignisse glauben. Es gibt sogar sehr viele Menschen, die dafür ihre Hand ins Feuer legen würden und auch einige die dafür Kriege führen. Nein, das wird jetzt keiner DIESER Beiträge, allerdings will ich damit auf etwas Bestimmtes hinaus: Wenn es Leuten gelingt, an Dinge zu glauben, die nicht direkt vor Ihren Augen liegen oder berührbar sind, wieso fällt es uns dann so schwer an uns selbst zu glauben oder für uns selbst zu kämpfen? Kann unser Glaube wirklich Berge versetzen und hätten wir vielleicht ebenfalls das Potential, in sieben Tagen eine neue Welt zu erschaffen?

Lex Tyler, "Stairway to Success". © 2017, Melanie Asböck

Also was ist nun mein Ziel? Was will ich im Leben erreichen?

Meine oberste Priorität ist derzeit: Mein Leben leben, anstatt es zu verschwenden. Keine Ablenkungen mehr zulassen durch Dinge, die sinnlos sind und mich daran hindern, an mich selbst zu glauben. Dafür muss ich natürlich meine Ziele ordnen und anvisieren. „Wo will ich hin, wer will ich sein?“ Danach nicht nur versuchen, sondern tun!

Zum Schluss würde ich noch gern aus einem meiner Lieblingsbücher zitieren um diesen Beitrag treffend abzurunden: “Zu wissen, wo oder wer du sein willst, ist die wichtigste Voraussetzung für deinen Erfolg. Wer kein Ziel hat, wird auch kaum etwas erreichen” – Paul Arden (“Es kommt nicht darauf an, wer du bist, sondern wer du sein willst”). Seine Bücher sind übrigens absolut empfehlenswert und rasch auszulesen. Selbst für Lesemuffel. Die Texte sind kurz und knapp geschrieben, aber dafür mit interessanten Fakten gefüllt und äußerst kreativ aufbereitet. Wer sie nicht lesen will, verpasst etwas.

Übrigens gibt es auch diesmal wieder eine passende Playlist zum Beitrag. Wenn sie dir gefällt, würde es mich freuen wenn du mir auf Spotify folgst. Eine Liste der bisherigen Playlists findest du HIER.

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Photos:
© Melanie Asböck | Melusina
Website: www.melusina.at
Instagram: @melanie.asboeck

One Reply to “NÄCHSTER STOPP | Erfolg!”

  1. Cooler und wahree Text. Bitter Sweet Symphony würde auch bei mir oben stehen 🙂

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